CDU Friedland

Hartwig Fischer unterwegs in der Gemeinde Friedland

Am vergangenen Mittwoch besuchte der Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer gemeinsam mit der CDU-Fraktionsvorsitzenden, Frau Dr. Annette Wollenweber und weiteren Mandatsträgern innerhalb der Gemeinde Friedland die Ortsteile Groß Schneen, Ballenhausen, Niedernjesa, Reckershausen und Reiffenhausen, um sich im direkten Kontakt mit den Bürgern vor Ort über aktuelle Projekte und Problemfelder zu informieren.
Den Auftakt bildete die Besichtigung des Ortes Groß Schneen. Hier ließ sich Fischer über die Problematik des Neubaus eines Lebensmittelgeschäftes der Großhandelskette „Penny“ in Kenntnis setzen. Weitere Stationen des Besuches waren die Gemeindeverwaltung und das Mehrgenerationenhaus im Ortskern. Dem folgte ein Rundgang durch die Carl-Friedrich-Gauß Haupt- und Realschule, welcher durch den Schulleiter Herrn Jens Haepe begleitet wurde. Fischer besichtigte unter anderem das gerade erst durch den Erwerb von sechs Computern aufgewertete Senioren-Internet-Café. Erstaunt zeigte sich Fischer über die Lehrmöglichkeiten in den schuleigenen Werkräumen, in denen Schülern an original VW-Werksmotoren technisches Fachwissen erwerben können. Des Weiteren regte er an, die Schulbibliothek mit einer großzügigen Bücherspende aus seinem Berliner Abgeordnetenbüro zu unterstützen. Weitere Stationen von Fischers Besuch waren das Physiotherapiezentrum und das Pfarramt des Ortes.

Im Anschluss fuhr der Bundestagsabgeordnete nach Ballenhausen. Der Begrüßung durch den Ortsbürgermeister schloss sich ein einstündiger Rundgang an. Fischer sprach dabei die Problematik des leer stehenden Wohnraumes innerhalb des Ortes an. Nach einem Gang durch das Neubaugebiet besuchte der Abgeordnete das im Ortskern gelegene Gut „Stiftung Scheidemann“, welches über eine bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurückreichende Historie verfügt und dessen hauseigene Bibliothek beachtenswerte Werke enthält. Zuletzt wurde das Anwesen für diverse Veranstaltungen genutzt.

Hiernach besuchte Hartwig Fischer den Ort Friedland, um dem Festakt zum Spatenstich des geplanten Lärmschutzprojektes in Bahnhofsnähe beizuwohnen. In seinem Grußwort zeigte sich Fischer erfreut über die Anlegung von drei insgesamt 90 Meter langen und drei Meter hohen Lärmschutzwänden. Das wichtige, rund 1,35 Millionen Euro teure Projekt habe überdies Signalwirkung für andere notwendige Bauvorhaben wie die Ortsumgehung Waake und die Südspange in Geismar, betonte Fischer.

In Niedernjesa informierte sich Fischer über Themen wie den Hochwasserschutz. Ferner besuchte der Abgeordnete den „Therapeutischen Reitverein St. Martin e.V.“, welcher therapeutisches Reiten für Kinder und Jugendliche anbietet. Obgleich der Reiterhof Zuschüsse aus Spendengeldern und Mittel der „Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft“ (DMSG) erhalte, reiche dies nicht aus, um die personalintensive pädagogische Betreuung zu gewährleisten, so die Leiterin. Überdies besichtigte Fischer das ortseigene Abwasserwerk und den Thieplatz, welcher erst jüngst für Veranstaltungen nutzbarer gemacht wurde.

Anschließend stattete Hartwig Fischer Reckershausen einen Besuch ab. In einem Rundgang mit der Ortsbürgermeisterin wurden sinnvollere Maßnahmen gegen Geschwindigkeitsübertretungen von Verkehrsteilnehmern am Ortsausgang in Richtung Kirchgandern erörtert. Fischer schlug vor, die Autofahrer durch die Pflanzung eines Busches im bereits angelegten Seitenstreifen auf die geänderte Verkehrsführung aufmerksam zu machen. Des Weiteren wurde dem Abgeordneten über die Baumaßnahmen zur Fortsetzung des Leineradwanderweges am Ortsausgang in Richtung Groß Schneen berichtet.

Die letzte Station des Tages war das angehende Bioenergiedorf Reiffenhausen. Nach einer Besichtigung des Schwimmbadareals, welches vom lokalen Sportverein in Eigenregie betrieben wird, folge ein Rundgang durch den Ort, auf dem unter anderen der neu eingerichtete Hofladen der Familie Herbort und die Bioenergieanlage in Augenschein genommen wurden. Dabei sprach Fischer mit dem Betreiber Herrn Stieg und dem 1. Vorsitzenden des Vereins „Bionenergiedorf Reiffenhausen“, Herrn Rühling.

Den Abschluss des Tages bildete ein Treffen mit politisch interessierten Bürgern im „Groß Schneener Hof“, auf dem Hartwig Fischer die gesammelten Eindrücke des Tages Revue passieren ließ. Fischer zeigte sich hochzufrieden über die rege Beteiligung und die vielen intensiven Gespräche mit den Bewohnern der jeweiligen Orte und versprach, sich auch weiterhin für die Belange der Menschen vor Ort einzusetzen. Fischer zog ein positives Gesamtfazit der Ortsbegehungen in der Gemeinde Friedland, welche er in den letzten drei Jahren 22 Mal besuchte.