CDU Friedland

Weggang von Frau Riedel-Elsner ist bedauerlich, aber keine Spaltung der Gruppe in Sicht


Da ist es doch der SPD wieder gelungen, die Tagesschlagzeile über den Wechsel von Riedel-Elsner mit einer alten Meldung als Zitat aus einer nichtverwendeten PM der CDU vom 13.4. ohne Zusammenhang zu überdecken.

Der angekündigte weitere Rückzug von kritischen Menschen aus der Politik und Verwaltung in der Gemeinde Friedland ist mit dem Wechsel von Andrea Riedel-Elsner (SPD) zum Landkreis nun öffentlich gemacht worden. Die Einrichtung der hauptamtlichen Frauenbeauftragten war ein Projekt der damaligen rot-grünen Ratsmehrheit in 2001 zum Start der „Ära Friedrichs“. Die Hauptaufgabe neben vielen anderen Projekten bestand in der Organisation und Beantragung der Förderungen für das Mehrgenerationenhaus. Die Öffentlichkeitsarbeit, ihr persönliches Fachgebiet kam gerade in der letzten Zeit und betrachtet man den neuen Internetauftritt, sichtlich zu kurz. Dass die Chemie zwischen Chef und Mitarbeiterin nicht stimmt, konnte bei der Vorstellung des Gleichstellungsberichts im Rat beobachtet werden. Die späte Einbindung der Frauenbeauftragten in die Personalplanung gerade durch eine SPD-geführte Verwaltung zeigt die tatsächliche Wertschätzung dieser Position, müssen wir verwundert feststellen. Die Gruppe wünscht ihr viel Erfolg für die neue Aufgabe beim Landrat.

Interessant ist die Darstellung vom stellvertretenden Ratsvorsitzenden L. Zeuner, der sich selbst als Nachfolger von Dirk Böning sieht, und dabei aus einem Artikel der CDU-Kandidatin A.Wollenweber, zum Thema „Sparen müssen wir, aber keiner will“ vom 13.3.2014 als PM herausgegeben, zitiert. Es ist gut, dass die SPD genau studiert, was man veröffentlicht, aber leider haben sie den Inhalt nicht verstanden. Diese Schwarz-Weiß-
Betrachtungen werden uns nicht weiter bringen. Die Gruppe CDU-Grüne sieht und benennt die Problemfelder der Zukunft, die nur gemeinsam beackert werden können, um zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger Entscheidungen zu treffen.

Die Demokratie wird derzeit als hohes Ziel von allen gepriesen, aber Mehrheitsbeschlüsse nicht akzeptiert. Die Ratsarbeit ist an einem Tiefpunkt angekommen. Genau dies wurde bereits am 13.3. beschrieben. Wir streiten uns über Schlagzeilen in Zeitungen anstatt miteinander zu sprechen. Wir brauchen einen Neuanfang. Dieses Theater will kein Friedländer Bürger länger ertragen.