CDU Friedland

Der Herbst der Entscheidungen

Viele Felder in Friedland brauchen Ratsbeschlüsse, um die aktuellen Entwicklungen in ihrer Richtung zu bestimmen

Für die Gruppe CDU-Grüne im Gemeinderat Friedland sind viele Entscheidungen zu treffen. Ob sich eine einheitliche Linie immer finden wird, wird die Zukunft zeigen. Mit der CDU wird es auf jeden Fall Entscheidungen geben; ein Jahr schwarz-grüne Mehrheit im Gemeinderat kommt jetzt in die Bewährungsphase.

Angefangen bei der Nachfrage nach Windenergiestandorten, die bereits im letzten Jahr  heiß begehrt waren und nun nach Abschluss der Rotmilanstudie vom Rat entschieden werden.

Der demographische Wandel trifft uns gerade bei den Kindertagesstätten. Die einen werden nicht nachgefragt und andere können die Kinder aus dem Wohnort nicht aufnehmen. Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden. Die Verwaltung arbeitet unter Wolfgang Linne mit einem großen Arbeitskreis eng zusammen, so dass Entscheidungen hier sicher kompetent vorbereitet werden und dann auch umsetzbar sein werden.

Die Alterung unserer Gesellschaft ist  für den Investor Sven Tilch ein Grund für die Bauvoranfrage zum Neubau einer Anlage am Einzelberg. Hier sind die Anwohner bereits in einer Protestbewegung versammelt. Es gilt alle Interessen gegeneinander abzuwägen und dann auch zu entscheiden.

Die Erweiterung oder ein Neubau der Stützpunkt-Feuerwehr in Friedland ist nach Abfrage des Standortes, der Freiwilligen Feuerwehren und des Gemeindehaushaltes zu entscheiden, damit klar ist, wo die Zukunft der Feuerwehr in der Gemeinde hingeht.

In diesem Herbst wird kontrovers aber problemorientiert in der Gemeinde Friedland diskutiert und beschlossen - und das öffentlich in den Ausschuss- und Ratssitzungen, zu denen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Die Möglichkeit auch als Gast in der Ratssitzung das Wort in gewissem Umfang zu erhalten, hat die Gruppe CDU-Grüne als einen der ersten Anträge zur Geschäftsordnung im letzten Jahr durchgesetzt. In diesem Sinne sollte auch Kritik sich nicht an Personen, sondern nur an der Sache festmachen. Die Bevölkerung kann sich einbringen, aber die demokratisch legitimierte Abstimmung erfolgt nur durch die gewählten Ratsherren und Ratsfrauen.