Gemeindefinanzen in Friedland
Gemeindefinanzen
Was ist das eigentlich?
In Groß Schneen gibt es eine Gemeindeverwaltung. Dort arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sorgen für uns. Sie sorgen für ein Mehrgenerationenhaus, für Dorfgemeinschaftshäuser, für Straßenverschwenkungen an den Ortseingängen, für eine Gleichstellungsbeauftragte, für einen Neujahrsempfang, für eine Handweberei, für die „Frieda“ und viele andere Dinge, die gut sind. Sie sorgen für Kinderkrippen, für Kindergärten, für zwei Grundschulen, für Straßen, für Wasserleitungen, für Abwasserrohre, für Bauplätze, für Sportplätze, für Feuerwehr, für Feuerwehrhäuser, für Ausweise und Reisepässe, für das Mitteilungsblatt „Bürger und Gemeinde“, für die Pflege der Grünflächen und noch vieles mehr. Ein richtiges „rundum sorglos Paket“.
Dazu braucht die Gemeindeverwaltung aber viel, viel Geld. Das sind die Gemeindefinanzen.
Die Gemeindeverwaltung muss dieses Geld bei den Einwohnern einsammeln. Das nennt man dann Steuererhebung. Doch darüber ärgern sich die Einwohner. Und wenn sich die Einwohner ärgern, dann wählen sie das nächste Mal andere Politiker in den Gemeinderat.
Aber die Gemeindeverwaltung kann sich das Geld natürlich auch von den Banken leihen. Das nennt man dann öffentliche Verschuldung. Dann ärgern sich die Einwohner vor den Wahlen auch nicht über höhere Steuern. Die Gemeindeverwaltung muss die Verschuldung nämlich erst nach den Wahlen von den Einwohnern einsammeln. Und außerdem freuen sich über die Verschuldung auch die „armen Banker“, denn die bekommen bei 1.000,-- € Verschuldung über 20 Jahre ungefähr 400,-- € Zinsen gezahlt. Die Zinsen muss die Gemeindeverwaltung dann nach den Wahlen natürlich auch noch von den Einwohnern einsammeln – zusätzlich zur Verschuldung.
Aber keine Angst nach den letzten Wahlen ist ja vor den nächsten Wahlen. Und solange es noch Banken gibt, kann man sich ja weiter Geld leihen.
Auch in diesem Jahr können wir am 11. September wieder wählen, welche Politiker die öffentliche Verschuldung weiter erhöhen sollen.
Oder gibt es etwa doch noch Kandidaten, die bereit sind, dieser Entwicklung durch Aufgabenreduzierungen und Ausgabenkürzungen entgegen zu treten? Die erkannt haben, dass es bei zurückgehenden Einwohnerzahlen in der Zukunft immer schwieriger werden wird, Geld von den Einwohnern einzusammeln.
In diesem Sinne - ein gutes Händchen bei den anstehenden Kommunalwahlen.
Die CDU-Kandidaten in Ihrer Nachbarschaft