CDU Friedland

Pressemitteilung zur Ansiedlung eines Asphaltwerkes

In unserer gestrigen Fraktionssitzung am Donnerstag  wurde - wie lange geplant - nur das Thema Asphaltwerk und unsere Position dazu besprochen. Der CDU-Vorstand hatte bereits in der letzten Woche mehrheitlich die Ansiedlung abgelehnt, das weitere Vorgehen aber der Fraktion überlassen.

Der öffentlich aufgebaute Druck, der persönlich gegen Räte und Personen in polemischer Art vorgebracht wurde, macht eine Analyse auf sachlicher Ebene schwierig.
Die Vorteile einer Ansiedlung waren kaum zu finden, und die Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Belastung nicht ausgeräumt, so dass wir uns mehrheitlich gegen eine Ansiedlung entscheiden. Die bisherigen Daten und die Informationen des Investors, der kaum Entgegenkommen zeigte, können keine Entscheidung gegen einen großen Teil der Friedländer Bürger rechtfertigen.

Die Fakten über Befeuerung mit Braunkohle, die Gefahrguttransporte, statt der Gasbefeuerung, keine Gewerbesteuereinnahmen in naher Zukunft, Einfluss auf umliegende Gewerbeflächen sind ja hinlänglich beschrieben.

Wie sich zukünftige Investoren, wenn es sie gibt, über dieses Verfahren des zunächst euphorischen Begrüßens als Ankergewerbe und anschließender Ablehnung als unerwünschter Industriebetrieb, für einen Standort in Friedland begeistern sollen, ist ein Geheimnis, das der Bürgermeister noch lüften muss.



Annette Wollenweber, Vors. der CDU-Fraktion im Gemeinderat Friedland