CDU Friedland

Stellungnahme der CDU-Fraktion Friedland zur angeblichen Kita-Debatte

Lichtenhagen 9.2.2010
Stellungnahme der CDU-Fraktion Friedland zur angeblichen Kita-Debatte

Um was geht es denn eigentlich? Die Verträge sind in großer Übereinstimmung von der Gemeinde Friedland, der katholischen Kirchengemeinde und dem neu gegründeten ev. Kindertagesstättenverband Friedland unterschrieben worden. Damit herrscht wieder Rechtssicherheit für die kommunale Aufgabe der Kinderbetreuung. Was gibt es jetzt noch zu debattieren??
Es gibt immer zwei Seiten und mehrere Sichtweisen - dem einen bleibt der Start mit der kompromisslosen Kündigung  und dem anderen das Ende mit einem tragbaren Ergebnis deutlicher im Gedächtnis haften. Die im Leserbrief von Frau Wackenroder beschriebene Variante deckt sich mit unserer Erinnerung. Und wir finden es legitim, wenn die eigene Wahrheit anders ist als die offizielle, dies auch zu veröffentlichen. (Der Leserbrief ist auf unsere Homepage nachzulesen.) Den subjektive Vorwurf der Hofberichterstattung für die SPD im GT kann man verstehen, denn im Laufe der Verhandlungen wurde ausschließlich deren Erklärungen als Informationsquelle für die Berichterstattung genutzt.

Die SPD hat keinen Anteil an der Gründung des ev. Kindertagesstättenverbandes Friedland. Dieser entstand aus den vier Kirchenvorständen, den Mitarbeiterinnen und dem Kirchenkreis. Besonders die Pastoren Bondick und Wackenroder sowie Frau Bode waren hier federführend. Für die Gemeinde Friedland hat Wolfgang Linne die Verhandlungen und Vertragsentwürfe in kompetenter Art geführt und so viel Zündstoff aus der Diskussion genommen. Ziel war ein Vertrag der flexibel ist, um auf den demografischen Wandel zu reagieren ohne eine Zentralisierung der Kinderbetreuung.



Aber so viel Meinungsfreiheit werden wir in Friedland doch haben, dass man andere Sichtweisen und damit verbundenen Unmut nicht mit einer großen Wucht von 4 Leserbriefen und einer Presseerklärung des Bürgermeisters begegnen muss.