Wendebachstausee, Lager Friedland, Gesamtschule in Groß Schneen
Alle Punkte liegen nicht im Entscheidungsrahmen des Gemeinderates, betreffen aber in erheblichen Umfang das Leben in der Gemeinde und natürlich unsere Finanzen und die Infrastruktur, deshalb sollte sich auch der Rat am 26.8. damit befassen.
Der Erhalt des Wendebachstausees als inzwischen etabliertes Naherholungsgebiet und ein ausreichender Hochwasserschutz für Niedernjesa müssen als Ergebnis erreicht werden. Die konfusen Meldungen aus dem zuständigen Ministerium verfehlten nicht ihre Wirkung im Sommerloch. Unser MdL Lothar Koch hat gemeinsam mit Landrat Schermann den Minister Sander an seine Zusagen gebunden. Am 18.8. gibt es erneut konkrete Gespräche mit hoffentlich konkreten Lösungen in unserem Sinn.Die bisher in geringem Umfang geäußerten Bedenken der Friedländer müssen mit aktiver Information über die Verweildauer und das mögliche Konfliktpotenzial ernsthaft berücksichtigt werden. Nach den Herbstferien ist eine ausführliche Bürgerinformation geplant, so ist über Vera Wucherpfennig, der persönlichen Referentin von Uwe Schünemann, aus dem Innenministerium zu erfahren.
Eine Schließung des Lagers würde nicht nur zum Verlust des größten Arbeitgebers in der Gemeinde führen, sondern auch die Zuweisungen an die Kassen der Gemeinde, des Landkreises und des Landes deutlich senken, denn die Einwohnerzahl als Basis berücksichtigt auch die Bewohner des Lagers. Dieses Szenario hätte weitreichende negative Folgen für alle Bürger.
Diese Vorhaben sind in ihrer Tragweite von Bedeutung für die Zukunft in Friedland. Entwicklung ist immer notwendig, der ausschließliche Erhalt des bisherigen ist rückwärtsgewandt und kann nicht genügen, um eine lebenswerte Gemeinde zu gestalten. Wir werden uns dem nicht verschließen und im Rat der Gemeindeam 26.8. diese Themen hervorheben.