Berichte
26.1.2010
Verträge mit den kirchlichen Trägern der Kindertagesstätten unterschrieben
Verträge mit den kirchlichen Trägern der Kindertagesstätten in der Gemeinde Friedland am 26.1.2010 unterschrieben
Nach einer Kündigung der alten Verträge zur Kinderbetreuung durch die SPD-Mehrheitsfraktion im Friedländer Rat vor knapp 2 Jahren konnten jetzt neue Verträge abgeschlossen werden, so dass nun endlich wieder eine Rechtssicherheit hergestellt wurde.
„Das Ergebnis zählt“, sagte BGM Andreas Friedrichs, und bat anlässlich der feierlichen Unterschriftsaktion teilweise um Entschuldigung für die Art der Verhandlungen und den allgemeinen Umgang miteinander. Dies war auch angebracht, denn die SPD war zu Beginn der Verhandlungen der Meinung auch ohne kirchliche Trägerschaften die Kinderbetreuung kostengünstig darstellen zu können, denn auf keinen Fall sollte die Gemeinde Friedland den zukünftigen Personalüberhang der Kirche (auf Grund sinkender Kinderzahlen) bezahlen müssen. Das zunächst kompromisslose Verhalten gegenüber den Betreuungspartnern zeugte fast von Ignoranz zu den Kirchengemeinden und deren Mitarbeitern. Die CDU Fraktion hatte damals beantragt, zunächst Verträge gemeinsam zu erarbeiten und dann eine Änderungskündigung auf Basis gegenseitigen Vertrauens zu machen, was jedoch seitens der SPD rigoros abgelehnt wurde.
Nunmehr wird dieses Verhalten von der SPD-Fraktion komplett ausgeblendet, denn für Hartwig Giebel spielten finanzielle Beweggründe angeblich keine Rolle bei den Kündigungen, sondern nur die strukturellen. Diese lagen aber nicht im Kompetenzbereich der politischen Gemeinde.
Wenn nur das Ergebnis zählt, welches einen vorläufigen Erhalt aller Kitas auf Basis der Absenkung der Gruppengröße von 25 auf 20 Kinder verspricht, muss man auch die Kosten berücksichtigen. Im neuen Haushaltsentwurf für 2010 stehen für Zuschüsse an die ev. und kath. Kirche für alle Kindergärten zusammen 670 000 € zur Verfügung – im Jahr 2009 waren es „nur“ 583 000 € und 2008 lediglich 555 000 €. In Anbetracht dieser Zahlen kann man den Gedächtnisschwund in der Mehrheitsfraktion verstehen und es zeugt vom Mut des BGM durch Formulierung der Entschuldigung doch die menschlichen Beziehungen nicht zu unterschätzen.
Verfasser: Annette Wollenweber
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08.12 2009
Botschafter-Besuch an der CFG Schule
In einer Pressemitteillung der Carl Friedrich Gauß Schule (Groß Schneen) heißt es: "Botschafter des Staates Tansania besucht die Carl-Friedrich-Gauß Schule in Groß Schneen
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17.11.2009
Braucht Groß Schneen einen Discounter auf dem Festplatz?
Eine Supermarktkette beabsichtigt den Kirmesfestplatz an der Bundesstraße von der Gemeinde erwerben. Es ist geplant, auf dem Gelände einen Discounter zu errichten.
Dieses Ansinnen wirft viele Fragen auf:
● Muss von der zu erwartenden Kaufsumme ein neuer Festplatz für Groß Schneen errichtet werden? Falls ja, welcher Betrag bleibt dann für den Gemeindehaushalt vom Verkauf dieses Filetbaugrundstücks übrig?
● Wie wird die Verkehrsführung in dem viel befahrenden Bereich an der Bundesstraße aussehen? Wer trägt die Kosten für die zu erwartenden baulichen Veränderungen?
● Werden tatsächlich neue qualifizierte Arbeitsplätze entstehen oder wird der neue Billigsupermarkt, wie in dem Bereich üblich, im Wesentlichen mit Arbeitskräften auf 400 Eurobasis wirtschaften?
● Wie sieht es mit Gewerbesteuereinnahme für die Gemeinde Friedland aus? Wird die Gewerbesteuer nur am Hauptsitz der Supermarktkette entrichtet oder wird der Friedländer Gemeindehaushalt von einer solchen Ansiedlung profitieren?
● Der Ortsrat Groß Schneen hat sich bereits mehrheitlich gegen die Ansiedlung eines Billigdiscounters auf dem Kirmesfestplatz ausgesprochen. Wie geht der Gemeinderat mit diesem Votum um?
Bis zu einer endgültigen Entscheidung haben Gemeindeverwaltung und Gemeinderat noch viel zu klären. Es bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung aussehen wird.
Ellen Ronshausen
Verträge mit den kirchlichen Trägern der Kindertagesstätten unterschrieben
Verträge mit den kirchlichen Trägern der Kindertagesstätten in der Gemeinde Friedland am 26.1.2010 unterschrieben
Nach einer Kündigung der alten Verträge zur Kinderbetreuung durch die SPD-Mehrheitsfraktion im Friedländer Rat vor knapp 2 Jahren konnten jetzt neue Verträge abgeschlossen werden, so dass nun endlich wieder eine Rechtssicherheit hergestellt wurde.
„Das Ergebnis zählt“, sagte BGM Andreas Friedrichs, und bat anlässlich der feierlichen Unterschriftsaktion teilweise um Entschuldigung für die Art der Verhandlungen und den allgemeinen Umgang miteinander. Dies war auch angebracht, denn die SPD war zu Beginn der Verhandlungen der Meinung auch ohne kirchliche Trägerschaften die Kinderbetreuung kostengünstig darstellen zu können, denn auf keinen Fall sollte die Gemeinde Friedland den zukünftigen Personalüberhang der Kirche (auf Grund sinkender Kinderzahlen) bezahlen müssen. Das zunächst kompromisslose Verhalten gegenüber den Betreuungspartnern zeugte fast von Ignoranz zu den Kirchengemeinden und deren Mitarbeitern. Die CDU Fraktion hatte damals beantragt, zunächst Verträge gemeinsam zu erarbeiten und dann eine Änderungskündigung auf Basis gegenseitigen Vertrauens zu machen, was jedoch seitens der SPD rigoros abgelehnt wurde.
Nunmehr wird dieses Verhalten von der SPD-Fraktion komplett ausgeblendet, denn für Hartwig Giebel spielten finanzielle Beweggründe angeblich keine Rolle bei den Kündigungen, sondern nur die strukturellen. Diese lagen aber nicht im Kompetenzbereich der politischen Gemeinde.
Wenn nur das Ergebnis zählt, welches einen vorläufigen Erhalt aller Kitas auf Basis der Absenkung der Gruppengröße von 25 auf 20 Kinder verspricht, muss man auch die Kosten berücksichtigen. Im neuen Haushaltsentwurf für 2010 stehen für Zuschüsse an die ev. und kath. Kirche für alle Kindergärten zusammen 670 000 € zur Verfügung – im Jahr 2009 waren es „nur“ 583 000 € und 2008 lediglich 555 000 €. In Anbetracht dieser Zahlen kann man den Gedächtnisschwund in der Mehrheitsfraktion verstehen und es zeugt vom Mut des BGM durch Formulierung der Entschuldigung doch die menschlichen Beziehungen nicht zu unterschätzen.
Verfasser: Annette Wollenweber
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08.12 2009
Botschafter-Besuch an der CFG Schule
In einer Pressemitteillung der Carl Friedrich Gauß Schule (Groß Schneen) heißt es: "Botschafter des Staates Tansania besucht die Carl-Friedrich-Gauß Schule in Groß Schneen
Seine Exellenz, Herr Ahmada Ngemera, Botschafter von Tansania, hat am Dienstag, den 08.12.2009 gemeinsam mit dem Minister Plenipotentiary, Mr. Ali I. Siwa die Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen besucht.
Hintergrund des Besuches ist das Bemühen der Carl-Friedrich-Gauß-Schule eine Partnerschaft zu einer Schule in Tansania aufzubauen. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (CDU) besuchte der Botschafter Tansanias, Seine Exzellenz Mr. Ngemera, gestern den Wahlkreis Göttingen..." [mehr..]
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17.11.2009
Braucht Groß Schneen einen Discounter auf dem Festplatz?
Eine Supermarktkette beabsichtigt den Kirmesfestplatz an der Bundesstraße von der Gemeinde erwerben. Es ist geplant, auf dem Gelände einen Discounter zu errichten.
Dieses Ansinnen wirft viele Fragen auf:
● Muss von der zu erwartenden Kaufsumme ein neuer Festplatz für Groß Schneen errichtet werden? Falls ja, welcher Betrag bleibt dann für den Gemeindehaushalt vom Verkauf dieses Filetbaugrundstücks übrig?
● Wie wird die Verkehrsführung in dem viel befahrenden Bereich an der Bundesstraße aussehen? Wer trägt die Kosten für die zu erwartenden baulichen Veränderungen?
● Werden tatsächlich neue qualifizierte Arbeitsplätze entstehen oder wird der neue Billigsupermarkt, wie in dem Bereich üblich, im Wesentlichen mit Arbeitskräften auf 400 Eurobasis wirtschaften?
● Wie sieht es mit Gewerbesteuereinnahme für die Gemeinde Friedland aus? Wird die Gewerbesteuer nur am Hauptsitz der Supermarktkette entrichtet oder wird der Friedländer Gemeindehaushalt von einer solchen Ansiedlung profitieren?
● Der Ortsrat Groß Schneen hat sich bereits mehrheitlich gegen die Ansiedlung eines Billigdiscounters auf dem Kirmesfestplatz ausgesprochen. Wie geht der Gemeinderat mit diesem Votum um?
Bis zu einer endgültigen Entscheidung haben Gemeindeverwaltung und Gemeinderat noch viel zu klären. Es bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung aussehen wird.
Ellen Ronshausen




